Dateiablage, Videokonferenz und Chat auf dem eigenen Server betreiben

Effiziente Zusammenarbeit dank eigenem Server mit Open-Source-Software samt Container-Technik und unserem Software-Paket. Ein wenig Linux-Erfahrung reicht.

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(Bild: Andreas Martini)

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Unvermittelt wurde Deutschland zur Homeoffice-Nation: Nicht nur Unternehmen standen plötzlich vor der Aufgabe, persönliche Treffen durch Videokonferenzen und Chats zu ersetzen, große Datenmengen über das Internet bereitzustellen und gemeinsam daran zu arbeiten. Auch Vereine und Freundeskreise brauchten eine Alternative zu Vor-Ort-Vorstandssitzungen und -Gesellschaftsspieleabenden. Erste Wahl waren für beide Zielgruppen kostenlose und kostenpflichtige Angebote von Microsoft, Dropbox und Google. Anfänglich drückten selbst Datenschutzbewusste kurz beide Augen vor der Webcam zu und akzeptierten, dass der Videostream aus dem heimischen Wohnzimmer über fremde Server transportiert wurde und die vertraulichen Kundendaten in der Dropbox herumlagen.

Zum Dauerzustand möchten viele diese Abhängigkeit von solchen Produkten aber nicht werden lassen. Wenn man davon ausgeht, dass die Arbeit zu Hause noch etwas länger zum Alltag gehört und auch nach der Krise Homeoffice dauerhaft wie selbstverständlich zum Arbeitsalltag dazugehört, kann sich ein eigener Server für die Zusammenarbeit lohnen. Mit Open-Source-Serverdiensten, die schon seit Jahren von einer großen Community entwickelt werden, können Sie im Zweifel selbst im Code überprüfen, wohin welche Daten übermittelt werden.

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In diesem Artikel finden Sie die Grundlage für einen Server auf Basis von mehreren Open-Source-Werkzeugen. Viele davon haben wir bereits in den letzten Jahren in eigenen Artikeln ausführlich vorgestellt. Hier liefern wir eine Installationsanleitung für ein Gesamtpaket.

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