Der optimale PC: Passende Prozessoren, SSDs, Arbeitsspeicher & Co. finden

Der Konkurrenzkampf zwischen Intel und AMD bringt PC-Selbstbauern neue Möglichkeiten und mehr Auswahl. Wir haben dafür Tipps und zwei neue Bauvorschläge.

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  • Carsten Spille
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Die dunkle Jahreszeit ist Bastelzeit. Zudem nutzen viele auch die Kombi aus Weihnachtsgeld und Rabattschlachten, um sich einen neuen PC nach Maß zu gönnen. Da kommen die vielen Neuvorstellungen der letzten Zeit gerade recht: AMD führt mit dem Plattformwechsel auf AM5 auch Prozessoren mit deutlichem Leistungssprung ein und bietet die bewährte AM4-Technik zum Schleuderpreis an. Intel hält zumindest im High-End dagegen und übertrumpft AMD bei der Multithreading-Leistung. Moderner DDR5-Speicher wird zwar nur langsam bezahlbarer, bei den Grafikkarten kehrt aber zumindest in der Mittelklasse preisliche Normalität zurück und im obersten High-End stellt Nvidias RTX 4000 neue Leistungsrekorde auf, während AMD seinen Konter bereits angekündigt hat. Auch bei den SSD-Kärtchen im M.2-Format versprechen erste Modelle mit PCI Express 5.0 neue Geschwindigkeitsrekorde, während die alte Garde im Preis nachgibt.

In diesem Umfeld helfen wir Ihnen mit unserer umfangreichen Komponenten-Kaufberatung, die optimalen Bauteile für Ihren Wunsch-PC zusammenzustellen. Wer eine erprobte Zusammenstellung vorzieht, bekommt diese in Form unserer beiden neuen Bauvorschläge. Wir haben einen "Vernunft-PC" für rund 800 Euro mit aktuellem Sechskernprozessor, 16 GByte Speicher und einer 1-TByte-SSD im Angebot, der im Leerlauf mit 13 Watt sehr sparsam und quasi unhörbar ist und auch unter Volllast nicht messbar lauter wird.

Mehr Bauvorschläge und Komponenten:

Alternativ dazu haben wir ein topmodernes AM5-System zusammengestellt, bei dem wir mit dem sechzehnkernigen Ryzen 9 7950X aufs Ganze gegangen sind. Er ist im Leerlauf ebenfalls extrem leise und macht auch bestückt mit einer Gaming-Grafikkarte nur wenig Krach, da wir ihn im effizienten Eco-Modus mit 105 Watt TDP betreiben. Er braucht wegen des höheren Leistungsniveaus der Plattform aber im Leerlauf deutlich mehr Strom und ist auch deutlich teurer. Dafür werden auch anspruchsvolle Anwender mit ihm in den nächsten Jahren kaum Leistungssorgen haben.