Die Suchtmaschinen: Was tun, wenn Kinder von iPhone und iPad abhängig werden?

Nachwuchs neigt oft im Umgang mit digitalen Geräten zu suchtähnlichem Verhalten. Was ist da wirklich dran? Und was kann man tun? Wir geben Tipps und Ratschläge.

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(Bild: stock.adobe.com, De Visu)

Von
  • Thomas Feibel
Inhaltsverzeichnis

Seit Paul (14) ein iPhone besitzt, legt er es kaum noch aus der Hand. Immerzu hat er es in Griffnähe. Im Bett, beim Essen, bei den Hausaufgaben und sogar auf dem Klo. Seine Mutter ist nur noch genervt, weil ihr Sohn kaum noch ansprechbar ist. Ständig muss sie ihn bei den Mahlzeiten ermahnen, das Gerät nicht bei Tisch zu nutzen.

Meistens ignoriert er das geflissentlich. Nimmt ihr Ton an Schärfe zu, reagiert auch ihr Sohn ungehalten. Als sie ihm schließlich mit Handy-Entzug droht, rauscht Paul wütend davon und schlägt laut mit den Türen. Wenn sie ihm jetzt zur Strafe sein iPhone wegnimmt, eskaliert die Situation – wie schon unzählige Male zuvor.

Viele Eltern kennen solche Szenen. Sie fühlen sich in der Medienerziehung oft hilflos und fürchten, dass ihre Kinder von digitalen Geräten abhängig sein könnten. Stimmt das wirklich und was kann man diesem Fall tun?

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