Die Zukunft der Email: Alte Technik neu integrieren

Viele Unternehmen kommuni­zieren längst über moderne Tools. Aber viele Dienste denken auch das alte Medium E-Mail neu und bauen moderne ­Lösungen ein.

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(Bild: Albert Hulm)

Von
  • Jo Bager
  • Holger Bleich
  • Sylvester Tremmel
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Wissen Sie, was Durchschlagpapiere sind, auch Kohlepapiere genannt? Diese hat man früher zwischen leere Blätter in eine Schreibmaschine eingespannt, um in einem Aufwasch mehrere Kopien eines Dokuments anzufertigen. Dieses Wissen hilft, um ein Bild davon zu bekommen, wie veraltet das Medium E-Mail ist, denn in jedem E-Mail-Programm leben Kohlepapiere in der Funktion "Carbon Copy" (CC) weiter.

Als man Anfang der 1970er Jahre einen Dienst gebaut hat, mit dem sich Menschen elektronische Briefe senden konnten, hat man sich halt an dem orientiert, was man aus der physischen Welt kannte. Und vieles davon, das hat sich im Laufe der Zeit gezeigt, passt nicht so recht zu einem Internetmedium. Ausgerechnet das eigentlich praktische Carbon Copy führt zum größten Mail-Chaos, weil es heute oft inflationär eingesetzt wird.

Kein Wunder, dass immer mal wieder neue Lösungen erfunden werden, die das Medium E-Mail ablösen sollen, seien es Intranet-Anwendungen wie Microsoft Teams oder Messenger wie Slack oder WhatsApp. Allerdings ist E-Mail oft tief in die Unternehmens-IT eingebettet. So verbreiten Legacy-Systeme Statusmeldungen gerne in Form von Mails – und wer will schon die Meldung verpassen, dass ein wichtiges Produktivsystem Probleme macht?

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