Stift statt Finger: Nützliche iPad-Apps für den Apple Pencil

Wir stellen Pencil-Apps verschiedener Kategorien vor, die hohen Mehrwert bieten – vom handschriftlichen Schreiben über Bildbearbeitung bis zur Routenplanung.

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(Bild: Clint Bustrillos, unsplash.com; Montage: Mac & i)

Von
  • Sebastian Trepesch
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Apple bindet seinen Stift besser an das iPad an als andere Hersteller: Bei der Zeichengenauigkeit profitiert der Pencil von der höheren Abtastrate von 240 Hz statt der für die Finger-Bedienung und andere Stifte üblichen 120 Hz. Striche erscheinen ohne Verzögerung auf dem Bildschirm und Apps können Druckintensität sowie Neigungswinkel abfragen, um etwa dickere Striche oder schraffierte Flächen beim Malen zu ermöglichen. Bei aufgesetztem Pencil haben die Finger nichts zu melden – das vermeidet Fehleingaben. Einige Apps beherrschen in Zusammenarbeit mit den günstigeren Stiften von Wacom oder Adonit zwar ebenfalls eine Handballenerkennung; diese funktioniert auf dem iPad aber meist nicht so zuverlässig.

Freie Stiftwahl gibt es nicht: Je nach iPad wird ein Apple Pencil 1 (oben) oder Apple Pencil 2 (unten) benötigt.

Wer sich zu seinem iPad einen Apple Pencil kaufen möchte, hat keine Wahl: iPad (2018, 2019, 2020), iPad Air (3. Generation, 2019), iPad mini (5. Generation, 2019) und die vor 2018 erschienenen iPad Pros sind nur mit dem Pencil der ersten Generation (99 Euro; Bild oben) kompatibel. Er wird über den Lightning-Anschluss des Tablets aufgeladen.

Die iPad-Pro-Modelle ab 2018 und das iPad Air 4 (2020) unterstützen allein den Pencil der zweiten Generation (135 Euro; unten). Er haftet magnetisch an der Längsseite des Tablets und wird dort per Induktion betankt. Anders als der Pencil der ersten Generation reagiert er auf einen Doppeltipp auf die Oberfläche. Je nach verwendeter App schaltet dies zum Beispiel das Zeichentool zu einem Radiergummi um.

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