Die eigene Cloud: NAS-Systeme von preiswert bis mächtig

Es geht auch ohne iCloud, Google & Co: Was Sie über NAS-Systeme wissen sollten, worin sich die Geräte unterscheiden und wie Sie das richtige für sich finden.

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Obwohl Anbieter wie Google, Dropbox und vorneweg Apple gern publikumswirksam für Datenschutz und Privatsphäre werben: Was Sie bei deren Cloud-Lösungen ablegen, landet sehr wahrscheinlich auch auf US-Servern und muss Behörden zugänglich gemacht werden, wenn diese das verlangen. Nicht erst seit der DSGVO müssen Unternehmen, die ihre Daten auf Servern außerhalb der EU ablegen wollen, besondere Regeln beachten.

Zwar betreiben einige Cloud-Anbieter auch europäische Rechenzentren, die der DSGVO unterliegen. Man erfährt aber nicht, wann welche Daten warum wo landen, oft nicht einmal, ob und wie sie verschlüsselt sind – das weckt Misstrauen. Außerdem sind die Datenwolken nicht gerade günstig: mit 2 TByte Speicher kostet etwa die iCloud 120 Euro im Jahr.

Dazu kommen immer wieder Sicherheitslücken und Passwort-Leaks. Dass vor einiger Zeit massenhaft in der iCloud abgelegte – durchaus intime – Fotos an die Öffentlichkeit gelangten, haben viele nachhaltig in Erinnerung. Bei unserer im letzten Heft veröffentlichten Umfrage "Wie zufrieden sind Sie mit Apple?" sagten erstaunliche 42 Prozent der Teilnehmer, dass sie die iCloud und vergleichbare Lösungen meiden und stattdessen ein NAS-Gerät einsetzen (wollen) – siehe auch Was an Apple nervt.

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