Die eigene Mediathek befüllen: Aufbau, Inhalte, Praxis

Wenn Sie einen Streaminganbieter kündigen, bleiben noch einige Wochen bis zur Abschaltung. Die können Sie nutzen, um Ihren lokalen Medienvorrat aufzustocken.

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, Albert Hulm

(Bild: Albert Hulm)

Von
  • Sven Hansen
  • Stefan Porteck
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Nur weil man den Streamingdiensten den Rücken gekehrt hat, muss man den Fernseher nicht von der Wand reißen. Schließlich geht es nicht um "Digital Detox", sondern darum, Medieninhalte bewusster und vor allem lokal zu genießen. Das schließt nicht aus, dass man mal einen besonders aktuellen Film im Video-on-Demand-Verfahren kauft, wenn einem der Sinn danach steht.

Dieser Artikel handelt von Quellen, die man gratis anzapfen kann, weil man sie ohnehin schon bezahlt. Hierzu zählen in erster Linie die Inhalte der öffentlich-rechtlichen TV-Sender, die ihre Programme über Digital Video Broadcasting (DVB) oder IP in die Haushalte liefern. Zusätzlich zum laufenden Programm halten sie Inhalte in umfangreichen Onlinemediatheken vor – allerdings ist es gar nicht so leicht, die dort verborgenen Schätze zu heben. Jeder Sender betreibt seine eigene Mediathek, weshalb die Inhalte verstreut herumliegen.

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Ebenfalls lohnenswert ist der Blick auf optische Datenträger. Sie sind preislich oft günstiger als manch ein VoD-Angebot und haben einen unschlagbaren Vorteil: Man besitzt sie physisch und kann sie an Dritte weiterverkaufen. Das Weiterverkaufen von digitalen Abspielrechten hingegen wurde zwar oft diskutiert, am Ende jedoch nie umgesetzt. Die vom Medium abgelösten Nutzungsrechte muss jede Generation wieder neu erwerben.