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Durchleuchtet: Das Prozessor-Innenleben des Raspberry Pi 4 im Detail

Der Raspberry Pi 4 ist schneller als seine Vorgänger und hat zudem mehr und schnellere Schnittstellen. Dafür wurde sein Prozessor stark überarbeitet.

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Der Einplatinencomputer Raspberry Pi ist begehrt, weil er flexibel nutzbar ist, ein passendes Linux mitbringt und sich zahllose Projekte damit umsetzen lassen. Vor allem kostet er bloß 40 Euro. Die Raspberry Pi Foundation versucht mit ihrem Gründer Eben Upton für jede neue Raspi-Generation bei gleichem Preis mehr Funktionen und Performance zu erreichen. Raspi-Herzstück ist jeweils ein hoch integrierter Kombiprozessor von Broadcom, ein System-on-Chip (SoC). Die jüngste Version BCM2711 bringt viele Verbesserungen im Vergleich zu seinen Vorgängern – wir schauen auf seinen Aufbau und erläutern viele Details.

Der Ur-Raspi kam 2012 mit dem BCM2835, den Broadcom vor allem für Settop-Boxen entwickelt hatte – also für Kabel- und Satelliten-TV-Tuner oder Streaming-Player. Wichtiger als der schon damals etwas angestaubte ARM-Prozessorkern vom Typ ARM1176JZF-S mit nur 700 MHz war der Grafik- beziehungsweise Videoteil. Der entstammt beim BCM2835 und seinen Nachfolgern Broadcoms hauseigener VideoCore-Familie, die Eben Upton maßgeblich mitentwickelt.

Dank HDMI-Buchse ließ sich schon der erste Raspi an viele Monitore und TV-Geräte anschließen und grafisch bedienen. Außerdem brachte er Hardware-Decoder für die flüssige Wiedergabe passend kodierter Videos mit, weshalb viele Bastler ihn fürs Streaming nutzten – etwa mit der Multimedia-Software Kodi beziehungsweise LibreElec.

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