E-Mobilität: Wie Sie Ihr E-Auto daheim günstig und sicher laden

Die weitaus meisten E-Auto-Besitzer laden ihr heilig’s Blechle am heimischen Stellplatz. Wir geben Hilfestellung bei der Steckdosenplanung.

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, Bild: Andreas Martini

(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Clemens Gleich
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Batterieelektrische Fahrzeuge haben sich als mögliche Verbrennungsmotor-Alternative behaupten können, weil es für sie bereits Infrastruktur gab: Wechselstrom liegt in Autofahrernationen fast in jedem Gebäude. Deshalb besitzt praktisch jedes E-Auto ein Onboard-Ladegerät, das diesen Wechselstrom nutzen kann.

Der wichtigste Aspekt beim Laden daheim ist die Sicherheit der elektrischen Anlage: Privathaushalte betreiben üblicherweise keine mit einem E-Auto vergleichbaren Verbraucher. Ein großes E-Auto kann nach einer Tour über acht Stunden lang 11 kW Drehstrom saugen. Am Schuko-Stecker geladen (bis 3,7 kW) verdreifacht sich die Ladezeit. Solche Dauerströme zieht keine Heizung und kein Herd, so etwas passiert sonst nur in der Industrie.

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Bei dauerhaft hohen Übertragungsleistungen rächen sich kleinste Fehler der Verkabelung: Ein Übergangswiderstand erzeugt über Stunden Hitze, die wiederum diesen Widerstand erhöht. Irgendwann in der Nacht hat sich genug Hitze für einen Brand akkumuliert.