ESP32 für Profis: Hardware ausreizen mit ESP-IDF

Die Arduino-IDE bietet einen einfachen Zugang zum ESP32. Wer jedoch die volle Kontrolle übernehmen will, nutzt das Entwickler-Framework ESP-IDF von Espressif.

Lesezeit: 23 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 4 Beiträge
ESP32 – Vollzugriff
Von
  • Maik Schmidt
Inhaltsverzeichnis

Für Hersteller von Mikrocontrollern ist nicht nur die Hardware ihrer Produkte wichtig. Sie müssen auch eine vernünftige Entwicklungsumgebung zur Verfügung stellen, um neue Nutzer anzulocken und von ihrem Produkt zu überzeugen. Ein Mikrocontroller, der sich nur umständlich programmieren lässt, hat am Markt keine große Chance.

Mehr von Make Mehr von Make

Das gilt auch für den ESP32, und für die Firma Espressif stand eine einfache Programmierung ganz oben auf der Feature-Liste. Allerdings war die Arduino-IDE nicht die eigentliche Ziel-Plattform. Die originäre Plattform zur Entwicklung von Software auf dem ESP32 ist das ESP-IDF (IoT Development Framework). Das ist eine Sammlung von Werkzeugen, Bibliotheken und Dokumentationen, die alles beinhaltet, was man zur Programmierung des ESP32 braucht. Das IDF ist die Basis für das Projekt arduino-esp32, das die Entwicklung von ESP32-Software mit der Arduino-IDE ermöglicht.

Kurzinfo
  • Espressif IoT Development Framework installieren
  • Mit dem ESP-IDF eigene Software entwickeln
  • Zugriff auf hardwarenahe Funktionen

Checkliste

  • Zeitaufwand: 1 Stunde
  • Programmieren: C/C++

Hardware

  • ESP32
  • Breadboard

Software (kostenlos)

  • ESP-IDF

Bevor man das IDF nutzen kann, muss man es installieren und konfigurieren. Das ist geringfügig aufwendiger als die Installation der Arduino-IDE.