Ein GUI statt tausend Tabs: Webanwendungen organisieren mit Rambox

Der Desktop-Organizer Rambox für Windows, Linux und macOS bändigt das berufliche und private Web-App-Chaos. Wir haben die Software für Sie ausprobiert.

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To-Do-Listen, Nachrichten und Börsenkurse gleichzeitig im Blick behalten? Kein Problem mit Rambox: Das Tool vereint Web-Apps und -Services auf einem GUI.

(Bild: Screenshot)

Von
  • Alexander von Westernhagen
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Privates und Berufliches unter einen Hut zu bekommen, kann schon im echten Leben eine große Herausforderung darstellen. In der virtuellen Welt ist das nicht anders – umso mehr jetzt, wo viele Menschen sich daran gewöhnt haben, zumindest zeitweise im Homeoffice zu arbeiten. Häufig reihen sich im Browser unzählige geöffnete Tabs mit verschiedensten Webdiensten aneinander. Berufliches vermischt sich mit Privatem und die Gefahr, den Überblick zu verlieren, ist dementsprechend groß.

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Der Desktop-Organizer Rambox soll helfen, Ordnung in das Anwendungs-Wirrwarr zu bringen: Die für Windows, Linux und macOS verfügbare Software kann mehr als 700 vom Nutzer wählbare Web-Apps unter einer grafischen Oberfläche organisieren. Neben Office-Klassikern wie Outlook, Microsoft Teams oder Skype sind auch viele Filesharing-Dienste wie Dropbox, Bookmark-Manager wie Pocket oder Git-Dienste wie GitHub und Bitbucket mit im Portfolio. Auch eigene Apps sind integrierbar.

Wir haben Rambox unter Windows ausprobiert – einschließlich der Zusatz-Features der Bezahlversion, die nach der ersten Installation 30 Tage lang gratis zur Verfügung stehen. Diese rüsten den ansonsten kostenlosen Organizer um die Möglichkeit auf, mehrere Workspaces anzulegen, um etwa Kunden- und Projektspezifische Apps und Termine jeweils separat zu organisieren.