Eine Kettenreaktionsmaschine bauen

Das Licht anknipsen ohne aufstehen zu müssen - das und vieles mehr ermöglicht dir eine Kettenreaktionsmaschine. Wir zeigen, wie du selber eine bauen kannst.

Lesezeit: 9 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von
Inhaltsverzeichnis

Stell dir vor, du willst das Licht in deinem Zimmer anmachen. Doch anstatt vom Bett aufzustehen und auf den Lichtschalter zu drücken, wirfst du einen Schuh auf den Boden, der eine Reihe von größer werdenden Holzklötzen umstößt. An den letzten ist eine Schnur gebunden, die jetzt einen Stift vom Tisch zieht, wodurch eine Kugel ins Rollen kommt, die ein Buch anstößt, das genau so fällt, dass es den Lichtschalter drückt. Voilà, du hast eine Kettenreaktionsmaschine gebaut.

In den USA werden sie Rube-Goldberg-Maschinen genannt, nach einem gelernten Ingenieur, der sein technisches Wissen für Comics über absurde Maschinen nutzte. Hier heißen sie Nonsens-, Unsinns- oder Kettenreaktionsmaschinen. Man findet sie nicht nur in Comics, sondern auch in vielen Büchern und Fernsehsendungen für Kinder.

In der Sesamstraße heißen sie "Was-passiert-dann-Maschinen", bei der Sendung mit der Maus ist es die "Eiermaschine", im ersten Band der Sams-Buchreihe "Knackwurst-Bring-Anlage" und Petterson aus den "Petterson und Findus"-Büchern erfindet eigentlich in jedem Band solch eine Apparatur. Gemeint sind hier Maschinen, die aus vielen Einzelteilen bestehen und bei denen unnötige und absurde Dinge geschehen, bevor sie am Ende eine ganz einfache Aufgabe lösen.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+