Einfachere Datenbankabfragen mit Spring Data JPA durchführen

Das Spring Framework erweitert die Möglichkeiten zur Datenbankabfrage der Java Persistence API. Jede Zugriffsmethode hat ihre eigenen Stärken und Schwächen.

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Von
  • Julius Mischok
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Allen Unkenrufen zum Trotz sind relationale Datenbanken immer noch ein zentraler Baustein vieler IT-Systeme. Während die Konkurrenz aus dem Lager der schemalosen NoSQL-Datenbanken in den vergangenen Jahren Marktanteile aufholen konnte, erleichtern neue Strategien zunehmend die Arbeit mit relationalen Systemen.

Ein zentrales Argument für eine relationale Datenbank ist nach wie vor die Datenintegrität, die durch das feste Schema entsteht. Constraints und Fremdschlüssel verhindern, dass Inkonsistenzen auftreten. Das Schema bedarf jedoch der Pflege. Insbesondere müssen Anwender zusätzlich den auf die Datenbank zugreifenden Code synchron zu den Datenstrukturen in der Datenbank halten.

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In modernen Java-Applikationen lassen sich dazu Object-Relational Mapper (ORM) einsetzen. Sie stellen eine 1:1-Beziehung zwischen den Klassen im Programmcode und den Tabellen in der Datenbank her. Jede Objektinstanz einer Klasse entspricht einer Zeile aus der Datenbanktabelle. Im Kontext von Spring-Boot-Anwendungen empfiehlt sich die Verwendung von JPA. Ursprünglich stand diese Abkürzung für Java Persistence API. Im Zuge des Übergangs von Java EE an die Eclipse Foundation werden kommende Versionen der Spezifikation unter dem Namen Jakarta Persistence erscheinen. Die Spezifikation bildet eine Abstraktion für ORMs. Die Standardimplementierung in Spring Boot ist Hibernate.

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