Eigenen Mailserver mit vier Zeilen konfigurieren: Einstieg in OpenSMTPD

Mit OpenSMTPD und dem Betriebssystem OpenBSD machen Sie etwa einen alten PC oder Raspberry Pi zum Mailserver. Und das mit nur wenigen Konfigurationszeilen.

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(Bild: Pavel Ignatov/Shutterstock.com)

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Der OpenBSD-SMTP-Serverdienst OpenSMTPD ist ein Unix-Daemon für das Simple Mail Transport Protokoll (SMTP). Er dient dazu, Mails lokal zuzustellen oder zu einem weiteren SMTP-Server weiterzuleiten. Wir zeigen, wie man mit dem Betriebssystem OpenBSD einen einfachen OpenSMTPD-Server konfiguriert und benutzt. Egal ob auf einem alten PC, einem Raspberry Pi oder in einer virtuellen Maschine (VM).

So können Sie Mails zwischen lokalen Benutzern austauschen und über ein Relay wie Gmail Mails in alle Welt verschicken. Das Ziel ist allerdings kein vollwertiger Mailserver, der auch Mails aus dem Internet entgegennimmt – dies erfordert wesentlich mehr Aufwand. Wir zeigen eine Möglichkeit, von einer OpenBSD-Appliance oder einem -Server Mails verschicken zu können.

SMTP ist ein Protokoll zum Senden und Weiterleiten von E-Mails zwischen Mail-Servern in lokalen Netzwerken (LAN) und im Internet. Der Anwender liest seine E-Mails hingegen mit einem E-Mail-Client, der wiederum die Mails per Post Office Protocol Version 3 (POP3) oder Internet Message Access Protocol (IMAP) vom Server abholt. Der erste Mailserver beziehungsweise Mail Transfer Agent (MTA) war das mit der Berkeley Software Distribution (BSD) um 1980 eingeführte sendmail.

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