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Einstieg in die Programmierung mit Lua: So tickt die erweiterbare Skriptsprache

Einstieg in die Programmierung mit Lua: So tickt die erweiterbare Skriptsprache

(Bild: Djordje Novakov/Shutterstock.com)

Die genügsame Programmiersprache Lua leistet mit minimalen Mitteln Beachtliches und macht dabei vieles anders als Python & Co. Ein Ausflug ins Lua-Universum.

Lua mag auf den ersten Blick zu den eher unauffälligen Programmiersprachen gehören. Ein genauerer Blick offenbart aber das große Potenzial der unbegrenzt erweiterbaren Skriptsprache: Sie können damit beispielsweise Add-ons für World of Warcraft programmieren, Minecraft-Bots befehligen oder den Linux-Fenstermanager awesome konfigurieren. Der Jabber/XMPP-Server Prosody basiert vollständig auf der Skriptsprache und auch der ein oder andere Taschenrechner spricht Lua.

Dabei gibt sich die Programmiersprache in mehrfacher Hinsicht genügsam: Mit einem rund 500 KByte großen Interpreter und einer hohen Ausführungsgeschwindigkeit kommt Lua auch in limitierten Umgebungen gut zurecht. Wenige Schlüsselwörter und Datentypen reichen aus, um für einen weiten Bereich von Anforderungen handliche Lösungen zu bauen. Dabei sticht der Datentyp table besonders hervor: Was andere Sprachen mit einer bunten Vielfalt von Typen, Klassen und Objekten erledigen, schafft der geübte Lua-Entwickler mittels geschickter Tabellenkonfigurationen.

Dieser Artikel bietet einen Einstieg in die Grundlagen und Besonderheiten der Programmiersprache anhand kompakter praktischer Beispiele, die Sie ohne viel Aufwand nachprogrammieren können. Darüber hinaus umreißen wir die Potenziale der Anwendungsentwicklung per Tabellenkonstruktion und skizzieren die Möglichkeiten einer maßgeschneiderten Objektorientierung.


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