Erstaunlich stabil: Tipps zur Arbeit mit Pappmaché

Pappe zu recyclen und neue Dinge daraus herzustellen, ist einfach und bringt Spaß. Wir zeigen, wie man zum Basteln 3D-Druck mit Pappmaché kombiniert.

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Verschiedene Kleinteile in Pappmache-Schalen.
Von
  • Carsten Wartmann
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Pappe ist ein toller Werkstoff und lässt sich gut recyclen, sei es als Verpackung, für Basteleien oder in Kistenform als Stauraum für selten gebrauchte Sachen. Wer viel bestellt, hat aber irgendwann genug Kisten. Aus übriger Pappe und Papier kann man dann Pappmaché machen.

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Denkt man an seine Kindheit zurück, dann entstanden aus Pappmaché eher lustige Figuren oder Masken mit recht rauer Oberfläche und man hat nur bedingt reproduzierbare Gegenstände erhalten. Agustin Arroyo (@flowalistik auf Twitter) hat zusammen mit BuildBee das Projekt Pulp It! auf den Weg gebracht, um das Recycling zu thematisieren und Objekte mit einer eigenen Ästhetik, ohne den Look von Eierkartons zu generieren. Einige der Formen sind frei herunterladbar, sehr professionell und haltbar entworfen. Das ist prima, da Formenbau immer ein recht kompliziertes Thema ist.

Wir haben es zu Hause ausprobiert und geben unsere Erfahrungen hier weiter. Ein paar neue Ideen, wie man den Prozess verbessern kann oder eigene Formen erstellt, stellen wir ebenfalls vor. Eines vorweg: Mit einem Eierkarton haben die entstehenden Objekte nicht viel zu tun, das gepresste Pappmaché ist sehr viel härter und fast wie Holz zu verarbeiten. Ein anschauliches Beispiel dazu finden Sie in unserem Video.