Fertige Entwicklungsumgebung in der Cloud mit Gitpod

Gitpod erspart Entwicklern das lästige manuelle Setup ihrer Entwicklungsumgebung. Der Zugang über den Browser erleichtert zudem die Teamarbeit.

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Von
  • Frank Müller
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Arbeitsumgebungen zu virtualisieren und auf externen Systemen zu nutzen, ist in Zeiten von Homeoffice nützlich. So lässt sich schnell zwischen unterschiedlichen Devices wie Rechner, Notebook und Tablet wechseln oder die Arbeitsumgebung für eine Pair Programming Session teilen.

Das dachte sich auch das Team hinter Gitpod, dessen Name sich aus Git für Repositorys und Pod als vorkonfigurierte Infrastruktur in skalierbaren Kubernetes-Umgebungen zusammensetzt. Es startete bereits 2018 mit dieser Idee und entwickelte einen immer besser werdenden Workspace im Web. Auf Basis des Editors Theia, der Integration von GitHub, GitLab und Bitbucket sowie einer im Container betriebenen Laufzeitumgebung lassen sich auf einen Klick automatisierte und schlüsselfertige Entwicklungsumgebungen bereitstellen. Neben Theia wurde Visual Studio Code als Editor eingeführt, sodass zwischenzeitlich zwei Editoren zur Verfügung standen. Seit August 2021 ist Theia eingestellt.

Der normale Workflow startet mit der Anlage oder Auswahl eines Branch respektive Pull Requests des gewünschten Code-Repositorys. Man legt einen Workspace an, indem man die URL des Branch auf GitLab, GitHub oder Bitbucket an die URL https://gitpod.io/#<BRANCH-URL> hängt. Nach wenigen Sekunden erscheint der Editor im Browser und man kann auf den Code zugreifen. Der Editor verhält sich wie ein lokaler Editor: Erkannte Sprachen werden sofort installiert und weitere Extensions lassen sich aus dem großen Katalog für Visual Studio Code aussuchen.

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