Foto-Technik: Defocus Stacking für cremige Bokehs trotz lichtschwacher Objektive

Fotos mit ansprechenden Bokehs erfordern normalerweise lichtstarke, teure Objektive. Per Defocus Stacking klappt es es auch mit einer lichtschwachen Optik.

Lesezeit: 14 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 2 Beiträge
Von
  • Sophia Zimmermann
Inhaltsverzeichnis

Ein scharf abgebildetes Motiv vor einer ästhetisch ansprechenden Hintergrundunschärfe gehört zu den wichtigsten Gestaltungselementen der Fotografie. Ein solches Bokeh erfordert lichtstarke, meist teure Objektive.

Softwarelösungen, welche die Hintergrundunschärfe nachträglich in ein Foto einrechnen, gibt es seit langem. Ihre Resultate können sich jedoch nicht mit einem Bokeh messen, das eine lichtstarke Optik liefert.

Fototechniken erklärt

Eine Möglichkeit, dieses Dilemma zu überwinden, besteht darin, zwei Aufnahmen zu überlagern: eine scharfe Abbildung des Motivs und ein unscharfes Hintergrundbild. Um den Vorder- vom Hintergrund zu trennen, benötigt man eine exakte Maske für das Motiv und muss das Ergebnis manuell optimieren. Diese Methode nennt man manuelles Defocus Stacking.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, MIT Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich ab 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+