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Fotografieren mit Mikroskop-Objektiven: Von der Aufnahme bis zur Bildbearbeitung 3 Kommentare

Thomas Hoffmann

Abbildungsmaßstäbe bis zu 50:1: Am Beispiel eines Novoflex-Systems zeigen wir, was Mikroskop-Objektive leisten. Dazu stellen wir gängige Stacking-Software vor.

In dem diesem Artikel wagen wir uns an die wahrlich extreme Makrofotografie hervor und lassen die üblichen Hilfsmittel dafür hinter uns. Weg mit Retroadapter, Zwischenringen, Lupenlinsen und den üblichen Kameraobjektiven. Mit dem richtigen Zubehör können Sie nämlich Mikroskop-Objektive an jede Systemkamera adaptieren. Wir nutzten dazu ein Rundum-Paket von Novoflex, es gibt aber auch Alternativen, die wir am Ende des Artikels vorstellen.

Als Kamerabasis haben wir uns für die die hochauflösende Nikon Z 7 entschieden, die mit ihren 45 Megapixeln Sensorauflösung auch noch Ausschnittvergrößerungen erlaubt. Passende Adapter, um die Mikroskop-Objektive mit der Kamera zu verbinden gibt es aber für alle gängigen Systeme.

Da die Mikroskop-Optiken nur eine sehr geringe Schärfentiefe bieten, müssen teilweise riesige Bilderstapel (Stacks) mit 600 Bildern und mehr verarbeitet werden. Wir haben uns dazu die Softwarelösungen Helicon Focus und Zerene Stacker angeschaut und mit Adobe Photoshop verglichen.


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