Fotopraxis: Die Balance zwischen Technik, Bildgestaltung und Empathie finden

Essenz der Fotografie: Gute Fotos bringen Komposition, Empathie fürs Motiv und Ausrüstung ins Gleichgewicht. Dabei kommt es nicht auf technische Perfektion an.

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Sicher: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Doch damit eine Fotografie „sprechen“ kann, muss sie dem Betrachter vermitteln, was sie zeigt. Um das zu erreichen, sollten Fotografierende Technik und Bildgestaltung beherrschen, um zur richtigen Zeit und am richtigen Ort den Auslöser zu drücken. Das Titelbild zeigt Fabiola Minda, eine Tierschützerin aus Mompiche, Ecuador. Sie strotzt Jahr für Jahr Sturmfluten und Erdbeben, um den streunenden Hunden, Katzen und Pferden ein Heim zu bieten. Auch wenn das bedeutet, ihre Hütte am Strand immer wieder neu zu errichten.

Von
  • Wiebke Haas
Inhaltsverzeichnis

Die Frage nach der "richtigen" Ausrüstung steht für viele Fotografinnen und Fotografen sehr präsent im Raum. Das überrascht nicht, denn nüchtern betrachtet, machen Kamera und Objektiv das Bild. Ich selbst bin Berufsfotografin und habe mich von einem Einsteiger-Kit zur professionellen Liga der Kameras gearbeitet.

Aus gutem Grund: Dass "das Auge das Bild macht, und nicht die Kamera", stimmt meiner Erfahrung nach nicht zu 100 Prozent. Doch ist die Technik für das Analysieren und Verstehen einer Fotografie wirklich entscheidend? Obwohl ich lange Jahre sehr technikfixiert gearbeitet habe, sage ich heute: Nein!

Ein Foto braucht mehr als technische Perfektion. Sie ist lediglich eine von drei Komponenten. Denn ein Verständnis für Bildgestaltung und Einfühlungsvermögen für das Motiv gehören ebenfalls dazu. Dieser Artikel zeigte Wege auf, wie Sie die Komponenten in Balance bringen.

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