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Fotoreisen: Abenteuer mit Kamera

Ungezähmte Natur, Urvölker, wilde Tiere: Fotoreisen bringen Sie zu exotischen Orten. Wir haben Anbieter zusammengetragen und geben Infos zu Versicherung und Co.

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Fotoreisen: Abenteuer mit Kamera

(Bild: Ulla Lohmann)

Inhaltsverzeichnis

Von der Antarktis bis zum Nordpol: Mittlerweile gibt es zu nahezu jeder Region dieses Planeten eine passende Fotoreise. Sollten Sie noch keine Vorstellung davon haben, wohin die nächste Reise gehen soll, dann können Sie sich im Internet Appetit holen. Empfehlenswert ist die Webseite locationscout.net. Hier zeigen Fotografen Fotos ihrer Lieblingsorte. Per angegebenen GPS-Daten findet man zudem den Standpunkt der jeweiligen Aufnahme. Praktisch: Zu jedem Standort wird der Sonnenaufgang und -untergang angezeigt. Lohnenswerte Ziele entdeckt man zudem auf Google Maps und Google Earth. Hier können Sie Fotos anzeigen lassen, die von Nutzern hochgeladen wurden. Und Google Street View liefert einen ersten Eindruck von den Gegenden, die Sie bereisen möchten.

Meist ist eine Fotoreise als Rundreise konzipiert. In diesem Fall übernachtet man in verschiedenen Unterkünften. Innerhalb kürzester Zeit kann der Veranstalter so seinen Teilnehmern ein Maximum an Highlights des Urlaubsortes präsentieren. Je nach Land und Region ist dies ein guter Ansatz. Beispielsweise erhalten Sie so auf einer Fotosafari in Afrika schnell einen Querschnitt der Vielfalt von Fauna und Flora. Befinden Sie sich an Orten mit wechselhaftem Wetter, dann fällt das Tagesprogramm im schlimmsten Fall buchstäblich ins Wasser. Eine Rundreise kann sich je nach Veranstalter lediglich auf das Abklappern der touristischen Hotspots beschränken. In diesem Fall werden die besuchten Orte abfotografiert, ohne diese auf sich wirken lassen zu können.

Gute Veranstalter führen die Teilnehmer zwar ebenfalls zu den Hotspots, sie bieten aber bevorzugt unbekanntere Foto-Locations an, die ein intensiveres Fotografieren erlauben. Gut ist es, wenn der Veranstalter die Touristenmagnete möglichst zu Zeiten besucht, an denen sie nicht überfüllt sind. FF-Fotoschule beispielsweise besucht einmal auf der Reise einen Hotspot zu Sonnenaufgang, vor den Touristenströmen. Für den Landschaftsfotografen Serdar Ugurlu kommen zwei Aspekte bei einer Rundreise hinzu. Wenn man jeden Tag ein- und ausziehen muss, kommt man niemals an und kann sich nicht auf den jeweiligen Ort einstimmen. Das erzeugt seiner Erfahrung nach bei manchen Teilnehmern unterschwellig Stress und Frust. Besser wäre, wenn man zwei, drei Tage an einem Ort bleibt. Das allerdings verlängert die Reisezeit.

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