Fotos und Dateien mit Desinfec’t retten

Desinfec’t ist ein gutes Werkzeug, um zumindest teilweise gelöschte Daten auf formatierten Festplatten oder fehlerhaften USB-Sticks zu retten.

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Von
  • Mirko Dölle

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt, um Hochzeitsfotos, Buchführungsunterlagen oder die E-Mails der letzten Jahre ins Nirvana zu befördern, weil man den falschen USB-Stick oder die falsche SD-Karte formatiert oder überschreibt. Auch wenn heutige USB-Sticks und SSDs robuster als frühere externe Festplatten sind, Hardware-Defekte treten weiterhin auf: Bei billigen Sticks versagen die Flash-Speicher, beim Runterfallen reißen Lötpads ab oder die Controller werden Opfer statischer Elektrizität – das Spektrum ist breit.

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Zeigen sich die ersten Anzeichen von Datenverlust, fehlen Dateien oder ganze Verzeichnisse oder Sie können auf einzelne Dateien oder ganze Laufwerke nicht mehr zugreifen, sollten Sie zunächst den Stand Ihres letzten Backups prüfen: Von wann ist es und wie viel Arbeit müssten Sie investieren, um die Daten aus dem Backup auf den aktuellen Stand zu bringen?

Der Hintergrund ist, dass Datenrettung viel Zeit erfordert und der Ausgang ungewiss ist. Auch die Möglichkeit, einen professionellen Datenretter zu beauftragen, sollte man nicht vergessen. Die Erstdiagnose, die einen verbindlichen Kostenvoranschlag für die spätere Datenrettung umfasst, kostet je nach Anbieter zwischen 100 und 250 Euro.

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