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Fritzbox 7412 als DSL-Modem, DECT-Basis und Ersatzrouter einrichten

AVMs für 1&1 gebaute Fritzbox 7412 ist günstig zu haben. Mit wenig Aufwand lässt sie sich als reines DSL-Modem oder VoIP-DECT-Basis einsetzen.

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Der deutsche Internetanbieter 1&1 verzichtet als einer der wenigen Provider auf eine eigene Routermarke und setzt stattdessen auf Fritzboxen von AVM. Alle paar Jahre entsteht dabei ein mehr oder minder abgespecktes Derivat der aktuellen AVM-Modelle, wie beispielsweise die 7112, die 7240, die 7412 oder zuletzt die 7520. Die Preise der älteren 1&1-Modelle fallen zur Einführung des Nachfolgers schnell. Aktuell erhält man die Fritzbox 7412 für 5 bis 20 Euro.

Wer angesichts des Preises an eine lahme Möhre denkt, hat weit gefehlt: Die 7412 hat einen 500-MHz-Dual-Core-Prozessor, 128 MByte RAM und ein Vectoring-fähiges VDSL-2-Modem – gute Werte für einen einfachen DSL-Router. Damit taugt das Modell mindestens als günstiger Schrankhüter, der nach dem nächsten Blitzschlag das zerstörte Gerät würdig vertritt, bis Ersatz eintrifft. Selbst wer schon Supervectoring gebucht hat, kann die 7412 notfalls einsetzen: Telekom-DSLAMs und somit auch deren Reseller-Anschlüsse sperren sich nicht gegen die Nutzung der vorherigen VDSL2-Version mit klassischem Vectoring. Im Zweifelsfall erteilt der Anbieter Auskunft.

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Die Fritzbox 7412 kann auch als reines DSL-Modem zum Einsatz kommen, beispielsweise in Kombination mit einer Firewall Appliance oder einem nachgeschalteten OpenWrt-Router. Voraussetzung ist das sogenannte PPPoE-Passthrough: Es leitet das bei DSL verwendete Einwahlprotokoll PPP durch, sodass die 7412 nur noch ein Medienkonverter (VDSL2/Fast-Ethernet) für den nachgeschalteten Router ist. Dieser baut die PPP-Sitzung dann selber auf, erhält die öffentlichen IP-Adressen und kann diese direkt verwalten. Lästige doppelte Netzwerkadressübersetzungen (NAT) und Portfreigaben entfallen.

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