Fritzbox: Mit WPA3 das gesamte WLAN schützen

Ein großer Fortschritt in FritzOS 7.20 ist die WLAN-Verschlüsselung WPA3. Sie stopft nicht nur die Lücken in WPA2, sondern bringt nützliche neue Funktionen mit.

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(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Alfred Arnold
  • Ernst Ahlers
Inhaltsverzeichnis

Mit WPA3 in FritzOS 7.20 liefert AVM eine Runderneuerung der WLAN-Verschlüsselung: Für den Anwender sieht alles mehr oder weniger wie gewohnt aus, aber er wird besser gegen Angriffe und Ausspähen geschützt. Im Folgenden schildern wir, wie WPA3 das schafft. Beim Verständnis hilft ein kurzer Rückblick, der nicht nur Fritzbox-Besitzern nutzt, sondern auch denen anderer Router und WLAN-Basen (Access-Points). Er schildert die WPA2-Ausgangslage und gibt Einrichtungstipps, unter anderem zu sicheren Passwortlängen und Optionen, mit denen man Geräte bequem koppeln kann.

Bereits 2004 erschien das heute übliche WPA2. Es verwendet den immer noch als sicher geltenden AES-Algorithmus (Advanced Encryption Standard) für das Chiffrieren der Daten. Sein Schutz hielt fast fünfzehn Jahre, eine in IT-Maßstäben sehr lange Zeit, in der sich die WLAN-Datenrate von 54 auf 1733 MBit/s brutto mehr als verdreißigfachte. Aber auch die besten Schlösser rosten.

Vor einigen Jahren stellte sich heraus, dass WPA2-Personal anfällig gegen Offline-Dictionary-Attacken ist: Ein Angreifer kann die notwendigerweise noch unverschlüsselte Anmeldung eines Clients, den sogenannten Key Handshake, mitschneiden und mithilfe eines Wörterbuches durchprobieren, welches Passwort zu den dabei ausgetauschten kryptografischen Prüfsummen passt.

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