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Fritzbox optimieren: Internet-Fallback über LTE-Stick schneller beenden

Fritzboxen können bei DSL- und Kabel-Ausfall den Internet-Verkehr schnell auf einen LTE-Stick umleiten. Den Weg zurück kürzt ein einfaches Perl-Skript ab.

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Viele aktuelle Fritzbox-Modelle können für den Internet-Zugang einen LTE-USB-Stick nutzen, wenn die DSL-Verbindung mal ausfällt; dafür braucht man neben einem geeigneten Stick lediglich eine passende SIM-Karte. Empfehlenswert sind Prepaid-Tagestarife, die es schon für unter 5 Euro gibt. Dazu zählen etwa Telekom Data PrePaid S mit 500 MByte für 2,95 Euro pro Tag und AldiTalk S mit 1 GByte für 2 Euro pro Tag.

Der Wechsel vom DSL- auf den Mobilfunkweg (Fallback) erfolgt automatisch, wenn die DSL-Verbindung mindestens etwa 4 Minuten lang fehlt. Diese Frist erscheint sinnvoll, denn die DSL-Synchronisation kann auch mal für wenige Sekunden oder ein, zwei Minuten wegbrechen, sodass dann ein Wechsel auf LTE voreilig wäre.

Doch die Frist für den Wechsel vom Mobilfunk zurück zu DSL hat AVM fest auf 30 Minuten eingestellt. Dadurch kann viel Mobilfunkvolumen unnötig verbraucht werden. Die Frist kann man immerhin verkürzen, indem man die Box per Hand neu startet. Wenn sie danach einen aktiven DSL-Anschluss vorfindet, nutzt sie ihn umgehend. Man kann den Vorgang aber auch automatisieren – denn Fritzboxen lassen sich aus dem LAN über TR-064-Befehle steuern.

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