Für jeden Zweck: WordPress mit Plug-ins erweitern

Eine der größten Stärken von WordPress sind seine zahlreichen Plug-ins. Wir stellen eine Auswahl der wichtigsten für fast jeden Einsatzzweck vor.

Lesezeit: 10 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag

(Bild: Andreas Martini)

Von
Inhaltsverzeichnis

Plug-ins bohren WordPress’ Funktionen auf: Sie rüsten schicke Bildergalerien nach, stellen sicher, dass Seiten gut bei Google ranken und können sogar komplette Shops nachrüsten. Die Erweiterungen lassen sich mit ein paar Klicks einrichten. Einen Katalog der Plug-ins finden Sie im WordPress-Backend unter "Plug-ins/Installieren". Im Bereich "Vorgestellt" empfehlen die WordPress-Macher einige Klassiker. Unter "Populär" sind die momentan angesagten Plug-ins zu sehen. Ausgehend von bereits installierten Erweiterungen, zeigt WordPress unter "Empfehlungen" weitere Vorschläge an. Über die Suchfunktion können Sie die gesamte Sammlung nach Schlüsselwörtern durchforsten und finden leicht auch die in diesem Artikel empfohlenen Erweiterungen.

Mehr zu WordPress

Statt eine Vielzahl von Plug-ins zu installieren, reicht oftmals schon Jetpack aus – eine Sammlung von Werkzeugen und Funktionen von den WordPress-Machern, die allerlei Bereiche abdecken: Das darin enthaltene Bilder-Karussell etwa setzt Fotos schick in Szene. Jetpack kann neue Posts automatisch bei sozialen Medien wie Facebook, Twitter und LinkedIn posten und das Plug-in schützt die Website vor Brute-Force-Angriffen, bei denen Angreifer versuchen, Zugangsdaten zu erraten und damit Ihre Site zu übernehmen.

Allerdings ist Jetpack eng mit dem WordPress-Hersteller Automattic verzahnt. Um Jetpack zu benutzen, ist ein kostenloser Account bei wordpress.com nötig, den Sie mit der eigenen WordPress-Installation verknüpfen. Einige Jetpack-Fähigkeiten kosten Geld, etwa der Spam-Schutz oder die automatische Backup-Funktion, die eine Website absichert. Zahlende Kunden bekommen außerdem "Priority Support" via E-Mail. Die Preise beginnen bei rund 40 Euro im Jahr. Über manche der Funktionen von Jetpack können Daten an wordpress.com und letztlich auch an Fremdanbieter fließen. Wenn Sie das Plug-in nutzen, müssen Sie daher Ihre Datenschutzerklärung entsprechend ergänzen.