Gegen Werbung und Tracking: Pi-hole installieren und Netzwerk konfigurieren

Der Netzwerkfilter Pi-hole ist schnell installiert und verringert die Ladezeit vieler Webseiten. Wir geben Tipps zu den nötigen Anpassungen im lokalen Netz.

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, Albert Hulm

(Bild: Albert Hulm)

Von
  • Peter Siering
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Pi-hole ist seit 2015 der wohl beliebteste Filter für DNS-Namensanfragen. Die kostenlos nutzbare, spendenfinanzierte Software läuft schon auf älteren Modellen des Raspberry Pi, fühlt sich aber ebenso gut auf dem Heimserver, in einer VM oder in einem Container wohl. Damit der Filter funktioniert, müssen die Clients im Netzwerk Pi-hole als DNS-Server verwenden.

Pi-hole nutzt Blocklisten (Blacklists), um DNS-Anfragen nach unerwünschten Internet-Angeboten (Domains) so zu beantworten, dass zum Beispiel ein Webbrowser deren Inhalte erst gar nicht abruft.

Besuchte Webseiten bleiben frei von den Bannern der Werbenetzwerke und laden deutlich schneller. PCs nehmen erst gar keinen Kontakt zu blockierten Sites auf, die Malware, Cryptominer oder Ransomware verteilen.