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Gegenspionage im Heimnetz: Smart-TV, Steckdose und Kamera im Netzwerk belauschen

Immer mehr Geräte werden "smart". Doch dabei sammeln sie nicht nur viele Daten, sondern sind mitunter auch ziemlich geschwätzig, wie unsere Analyse zeigt.

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Viele Geräte werben mit smarten Funktionen, ob nun die schaltbare Steckdose für 10 Euro aus dem Baumarkt oder der teure Flachbildfernseher. Die meisten funktionieren allerdings ohne Zugang zum Internet nicht oder nur begrenzt. Viele tauschen dazu munter Daten mit dem Cloud-Dienst des Anbieters aus, ohne dass der Nutzer das mitbekommt.

Gerade bei billigen Geräten ist zudem die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie Sicherheitslücken enthalten. Solche Lücken erlauben eine Übernahme durch Hacker, etwa um sie Teil eines Botnetzes werden zu lassen oder andere Geräte wie den Router anzugreifen. Dazu kommunizieren die dazugehörigen Apps mit den Geräte oft schon bei der Einrichtung unsicher und verwenden offene WLANs und übertragen Daten in einfach lesbarer Form.

Wir haben uns beispielhaft eine IP-Kamera, eine WLAN-Steckdose und zwei Smart-TVs vorgeköpft und uns mit dem von uns dafür gebauten c't-Raspion angeschaut, wie und was die Geräte kommunizieren. Dabei tun sich so manche Abgründe auf, wenn etwa WLAN-Passwörter unverschlüsselt übertragen werden oder jeder Tastendruck an den Anbieter wandert. Unsere Vorgehensweise können Sie auch auf andere Geräte übertragen und so die diversen Datenschleudern im Haushalt identifizieren.

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