Geld für Gebrauchtes: Wie sich große Ankaufplattformen schlagen

Wir prüfen, worauf man sich einlässt, wenn man gebrauchte Geräte, Bücher, Filme oder CDs an Profihändler wie Rebuy, Wirkaufens & Co verkauft.

Lesezeit: 9 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von
  • Thomas Kaltschmidt
  • Holger Zelder
Inhaltsverzeichnis

Was tun mit "alten" Hightech-Produkten, die oft nur wenige Jahre auf dem Buckel haben? Viele Besitzer würden sie gerne zu Geld machen, scheuen aber den Aufwand. Ankaufplattformen im Web sind eine interessante Alternative zu Ebay, Kleinanzeigen und Trödelmärkten, weil sie versprechen, den Aufwand für den Verkäufer auf ein Minimum zu reduzieren. Besonders ältere Apple-Hardware gilt als vergleichsweise wertstabil und wird bei vielen Ankaufplattformen prominent platziert.

Apple bietet zwar im Rahmen von Neukäufen an, ältere Geräte in Zahlung zu nehmen. Beim sogenannten Apple-Trade-In-Programm gibt man etwa ein altes iPhone in Zahlung und erhält im Gegenzug einen Rabatt auf den Anschaffungspreis eines neuen. Das klappt komfortabel direkt im Apple Store oder online, je nach Modell lassen sich aber nur 50 bis 70 Prozent der Erlöse erzielen, die etwa bei Ankaufplattformen oder Ebay möglich sind.

Beispiel 1: Für eine drei alte Apple Watch Series 4 (44 mm, Alu, WLAN + Mobilfunk) wollte Apple nur 130 Euro auf den Tisch legen, wenn wir eine Watch 6 gekauft hätten. Die im Folgenden vorgestellten Ankaufplattformen boten im Schnitt knapp 200 Euro.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+