Google Health Connect: Fitnessdaten App-übergreifend synchronisieren

Alle Gesundheitsdaten in einer App – Das verspricht Google Health Connect. In der Beta-Phase der Android-App hakt es jedoch noch an einigen Stellen.

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Von
  • Stefan Porteck
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Fitness-Tracker und Gesundheitsgadgets gibt es wie Sand am Meer – und deshalb auch fast genauso viele Apps, die die Daten von den diversen Uhren, Brustgurten, Armbändern oder Schlafmatten einsammeln und in die Cloud des jeweiligen Herstellers befördern. Das ist ein Problem: Viele tragen im Alltag eine Smart- oder Hybridwatch, aber beim Sport legen sie eine Sportuhr oder einen Brustgurt eines anderen Herstellers um. Hat man mal eine Analoguhr am Handgelenk, protokolliert nur noch das Handy selbst die Schritte. So landen Körper- und Fitnessdaten auf unterschiedlichen Portalen und lassen sich nur mühevoll wieder zusammenführen.

Übersichtlicher wäre es, wenn alle Fitness-, Trainings- und Körperdaten automatisch synchronisiert würden und alle genutzten Fitness-Apps den gleichen Bestand hätten. Zwar bieten namhafte Hersteller wie Fitbit, Google Fit, Samsung, Withings oder Garmin eine Export- und teilweise auch eine Importfunktion an, aber da liegt die Krux: Kaum jemand hat die Muße, sich jeden Monat aufs Neue hinzusetzen, um die Körperdaten manuell zu übertragen.

Für dieses Problem hat Google eine App entwickelt, die nahezu alle Körperdaten aus kompatiblen Apps ausliest, in einer lokalen Datenbank aggregiert und ausgewählte Daten auf Wunsch auch in Apps zurückschreibt. Seit dem vergangenen Herbst steht "Health Connect" im Play Store als öffentliche Beta-Version für Android zum Download bereit. Wir haben Health Connect auf einem Pixel-Smartphone unter Android 13 mit Fitness-Daten von Withings, Google Fit und Fitbit traktiert und erklären, wie man sie einrichtet und was für Ergebnisse sie liefert.