Hacken leicht gemacht: Angreifen in virtueller Trainingsumgebung

Wer sich vor Hackern schützen will, muss verstehen, wie diese arbeiten. Also schlüpfen Sie in die Rolle eines Angreifers und lernen die Tricks der Hacker!

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(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Wilhelm Drehling
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Hacking ist keine schwarze Magie, sondern eine Fähigkeit, die man sich mit etwas Erfahrung und viel Übung aneignen kann. Und es gibt viele gute Gründe, das zu tun: Wer versteht, wie ein Hackerangriff üblicherweise abläuft, kann sich davor schützen und die größten Leckagen rechtzeitig stopfen. Wer Feuer fängt und Spaß am Aufdecken von Sicherheitsproblemen hat, dem eröffnen sich berufliche Perspektiven, etwa als gut bezahlter Penetration Tester.

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Mit einer virtuellen Trainingsumgebung können Sie die Angriffstechniken der Hacker in Ihrem eigenen Tempo erlernen und müssen keine juristischen Konsequenzen fürchten, da Sie Ihre Fingerübungen am virtuellen Objekt statt an fremden Rechnern machen. Als Übungsziel dienen virtuelle Maschinen, die eigens für angehende Hacker angeboten werden. Die nötigen Hacking-Tools stellt Ihnen die Linux-Distribution Kali Linux bereit. In dem Artikel "Hacking-Tools: Werkzeuge für Experten" stellten wir diese sowie ein paar Hacking-Werkzeuge und Szenarien dafür bereits vor. Dieser Artikel beleuchtet weitere Möglichkeiten.

Die Trainingsumgebung bauen Sie in der Virtualisierungssoftware VirtualBox auf. Die Open-Source-Software läuft unter Linux, Windows und macOS; besondere Anforderungen muss Ihr Rechner nicht erfüllen. Ein großer Arbeitsspeicher (mindestens 8 GByte) und eine SSD sind von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.

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