Hackintosh mit AMD Ryzen 3000 bauen

Mit ein paar Tricks und Kniffen läuft Apple macOS sogar auf PC-Hardware mit Ryzen-Prozessoren. Wir zeigen, wie es geht und wie gut der Hackintosh läuft.

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(Bild: Mark Mantel / heise online)

Von
  • Alexander Spier
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Eigentlich startet Apples Betriebssystem nur auf der ziemlich teuren Apple-Hardware. Schade, denn macOS hat durchaus ein paar Vorteile. Viele PC-Nutzer würden deshalb macOS gern mal ausprobieren. Glücklicherweise arbeitet unter dem Oberbegriff Hackintosh eine rührige Szene daran, Apple Software auch auf anderer Hardware als der von Apple zum Laufen zu kriegen.

Hackintosh-Systeme bestanden bisher meist aus Standard-PC-Hardware mit Intel-Prozessoren. Schließlich gibt es Apples iMac, Mac Pro, MacBook & Co. auch nur mit Intel-CPUs. Das war bis vor kurzem kein allzu großes Dilemma, schließlich waren die Intel-CPUs in der Regel schneller und sparsamer als die von AMD. Für sein Geld bekam man also meistens angemessene Leistung. Doch mit den effizienten und schnellen Ryzen-Prozessoren ist echte Konkurrenz erwachsen, die Apple bisher nicht unterstützt. Insbesondere die viele Kerne der Ryzen-CPUs sind verlockend, Intel kann nichts vergleichbares für einen annehmbaren Preis liefern. Den frisch erschienenen Mac Pro, der schnell fünfstellige Beträge kostet, kann man daher für wesentlich weniger Geld zumindest in Sachen Performance leicht übertreffen.

Grund genug, uns eine "Ryzentosh" zusammenzustellen und zu testen, was denn mit einem AMD Ryzen 9 3900X auf MacOS 10.15 (Catalina) praktisch machbar ist und was (noch) nicht geht. Nach dem ersten, durchaus vielversprechenden Hackintosh mit Intel-Prozessor, brachten wir auch den AMD-Hackintosh zum laufen. Denn auch für AMDs CPUs bietet das Netz mittlerweile reichlich Hilfsmittel. So wurde aus unserem Luxus-PC-Bauvorschlag ein echter "Ryzentosh".

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