Hardware-Wallet für Einsteiger: Bitcoins sicher aufbewahren mit Bitbox

Liegen die Coins nicht in einer eigenen Wallet, können sie über Nacht weg sein. Wir zeigen, wie man seine Bitcoins sicher vor fremden Einflüssen aufbewahrt.

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Von
  • Michael Plura
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2022 ist für die Kryptoszene ein wahres Katastrophenjahr. Der Kurs des Bitcoins (BTC) ist von über 40.000 Dollar auf 15.000 Dollar gefallen, noch heftiger hat es die meisten der über 20.000 anderen Kryptowährungen (alternative Coins, Altcoins; umgangssprachlich auch Shitcoins) getroffen. Schlimmer ist aber, dass einige wichtige Kryptobörsen pleite gemacht haben, etwa FTX. Wer seine Coins dort aufbewahrt hat, hat im schlimmsten Fall alle Einlagen verloren.

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Eine Software wie die offizielle Bitcoin-Wallet bietet volle Kontrolle, Sicherheit und Transparenz für die eigenen Coins. Der Nachteil: Die Wallet wirkt etwas langweilig, bietet wenig Komfort und muss vor der ersten Benutzung die vollen 420 GByte der Bitcoin-Blockchain herunterladen. Und die Sicherheit steht und fällt mit der Sicherheit des Rechners, auf dem die Wallet läuft. Fängt man sich dort eine Schadsoftware ein, sind die Coins schnell weg.

Die Sicherheit kann man durch einen externen Token deutlich erhöhen, indem man eine Hardware-Wallet einsetzt. Dabei handelt es sich um einen USB-Stick, der einen eigene Sicherheits-Chip und -Speicher enthält und die privaten Schlüssel des Besitzers speichert. Nur wenn man über diesen USB-Stick und das passende Passwort verfügt, kann man die eigenen Bitcoins versenden. Wir erklären, wie man seine Sicherheit mit einer Software-Wallet erhöht und zeigen praktisch, wie man seine Bitcoin auf einer Hardware-Wallet sichert. Zudem geben wir wichtige Tipps für Hardware-Wallet-Einsteiger.