Ikea-Staubsensor mit WLAN aufbohren

Mit einem ESP8266-Board und ein paar Lötverbindungen wird der günstige Feinstaubsensor zum echten IoT-Sensor, mit dem sich Staubbelastungen aufzeichnen lassen.

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Von
  • Carsten Wartmann
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Der Einstieg in die Welt des IoT (Internet of Things) kann steinig sein. Um Ihnen die ersten Schritte zu erleichtern, benutzen wir gut zu beschaffende, günstige Hardware und ein einfaches, aber wohldurchdachtes System, um die Daten aufzubereiten. Die Lötarbeiten sind einfach und auch für Einsteiger durchführbar. Die Software ist für die Arduino IDE geschrieben, die sich für den Einstieg millionenfach bewährt hat. Heraus kommt ein Gerät, das aufgrund seiner Herkunft in jedem Wohnzimmer eine gute Figur macht, unter der Haube aber viel mehr kann, als der Hersteller vorgesehen hat.

Grundlage ist der mit unter zehn Euro erstaunlich günstige Staubsensor Vindriktning von Ikea. Hier bekommt man einen funktionalen Feinstaubsensor mit einer als Ampel gestalteten Anzeige der Staubbelastung in einem kompakten Gehäuse. Der Preis der einzelnen Komponenten auf dem freien Markt liegt hier schon über dem Ikea-Verkaufspreis. Zum Ausschlachten ist er aber zu schade, deshalb erweitern wir seine Möglichkeiten.

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Der Sensor von Ikea kommt ohne Netzadapter, hierfür ist eine USB-C-Buchse vorgesehen. Steckt man eine Stromversorgung ein, so blinken die LEDs erst einmal etwas, dann beginnt der Sensor zu messen. Probieren Sie doch einmal ein (altes) Kissen oder ein Stofftier vor dem Sensor auszuschütteln! Der Effekt sollte direkt sichtbar sein.

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