Im Test: Google-Betriebssystem ChromeOS Flex für alle PCs

Bislang war ChromeOS offiziell von Google spezifizierter Hardware vorbehalten. Das ändert sich nun – und klappt erstaunlich gut.

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Von
  • Dr. Christian Knermann
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Wenig Leistung und trotzdem schnell, simpel zu administrieren und dennoch stets auf der Höhe der Zeit: Chromebooks zeigen seit ihrem Erscheinen, dass für die tägliche Arbeit keine hochgerüstete und komplizierte Workstation nötig ist. Und Google versorgt seine Client-Flotte garantiert lange mit Updates – ganz im Gegensatz zur Windows-Welt, denn bis ein Chromebook den Zeitpunkt seiner Auto Update Expiration (AUE) erreicht, vergehen in der Regel ganze acht Jahre ab Start der jeweiligen Baureihe. In dieser Zeit erhält es nicht nur Sicherheitsupdates, sondern auch neue Major-Versionen von ChromeOS. Sie erscheinen dem Entwicklungszyklus des Browsers Chrome folgend alle vier Wochen: Die Versionsnummern von Betriebssystem und Browser sind identisch.

Aber wieso muss man zu in dedizierten Hardware greifen, um in den Genuss derart langlebiger Clients zu kommen? Google offizielle Begründung: ChromeOS war lange Zeit ausschließlich zusammen mit strikt nach der Spezifikation gefertigter Hardware erhältlich, weil sie auf den Sicherheitschip Titan C setzt. Dessen Funktionen gehen deutlich über die eines Trusted Platform Modules (TPM) hinaus.

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So dient der Titan-Chip als Wurzel der Sicherheit und stellt mit einem Verified-Boot-Verfahren sicher, dass Firmware, Kernel, das Betriebssystem selbst sowie Browser und weitere Komponenten nur starten, wenn deren Signaturen mit den von Google gelieferten Hashwerten übereinstimmen.