Infrastructure as Code: Cloud-Ressourcen handhaben mit Terraform

Das Infrastructure-as-Code-Werkzeug Terraform stellt Rechenzentrumsressourcen unterschiedlicher Cloud-Provider bereit – bei Bedarf auch für andere Werkzeuge.

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Von
  • Lennart Betz
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Der mittlerweile erreichte Grad der Virtualisierung erlaubt es, nahezu ganze Rechenzentren und ihre Netzinfrastruktur virtuell abzubilden. Dazu bedarf es eines Infrastructure-as-Code-Werkzeugs wie Terraform, das sich dem Multicloud-Management verschrieben hat. Es abstrahiert die APIs der unterschiedlichen Cloud-Anbieter wie Amazon, Microsoft, Google und vieler weiterer, aber auch die Schnittstellen selbst gehosteter Infrastrukturen auf Basis von VMware VSphere oder OpenStack.

Terraform wird seit 2014 von HashiCorp als Open-Source-Projekt kontinuierlich weiterentwickelt und liegt derzeit in der Version 1.0.3 vor. Zudem gibt es eine Enterprise-Version, die neben einem GUI Features zur Verbesserung des Entwicklungsworkflows mitbringt.

Mit Terraform definiert man den gewünschten Zustand der verwalteten Ressourcen in Dateien. Sie enthalten alle für den Betrieb notwendigen Komponenten, etwa VMs, Netzkomponenten, Datenträger oder die Benutzerverwaltung. Darüber hinaus kann Terraform auch spezifische, durch den Cloud-Provider verwaltete Dienste wie Datenbankserver provisionieren.

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