Menü

Intel-Prozessoren köpfen: Heatspreader entfernen für niedrigere Temperaturen

So manche Intel-CPU wird trotz guter Kühlung sehr heiß. Mit etwas Geschick kann man allerdings die Wärmeverteilung optimieren und damit die Temperaturen senken.

Lesezeit: 4 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 5 Beiträge
Von

Inhaltsverzeichnis

Alle Intel-Prozessoren für die Fassung LGA1151v2 haben einen Integrated Heatspreader (IHS) genannten Metalldeckel. Der erfüllt zwei Funktionen: Einerseits schützt er den empfindlichen Chip vor Beschädigungen und andererseits verteilt er die Wärme auf eine größere Fläche. Der Wärmeübergang von Chip zum IHS ist oft jedoch nicht optimal und die Chip-Temperatur höher als nötig.

Findige Bastler aus der Übertakter-Szene nutzen daher schon seit mehreren Jahren einen Trick: Sie entfernen den Metalldeckel und ersetzen die darunter aufgebrachte Standard-Wärmeleitpaste durch eine höherwertige. Danach verkleben sie beide Teile wieder und erfreuen sich an höheren Übertaktungsergebnissen durch niedrigere Temperaturen oder an einem leiseren PC.

Wir führen in diesem Artikel durch die Prozedur und wägen Aufwand, Risiko und Nutzen gegeneinander ab. Dafür verwenden wir den rund 30 Euro teuren Delid-Die-Mate 2, den der Extrem-Übertakter "der8auer" (sprich: Der Bauer) entwickelt hat. Delidding heißt der Prozess im Englischen, bei dem die Metallkappe von der CPU entfernt wird. Unter deutschen Übertaktern hat sich das martialische "Köpfen" eingebürgert.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - jederzeit kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+