Internet of Things: LoRaWAN-Abdeckung mit dem Webdienst TTN Mapper darstellen

Die tatsächliche Reichweite von Funknetzen kann stark von Modellrechnungen abweichen. Bei LoRaWAN können Sie die Abdeckung Ihres Gateways selbst ermitteln.

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Von
  • Andrijan Möcker
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Der Internet-der-Dinge-Funkstandard LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) eignet sich hervorragend, um mit geringen laufenden Kosten eigene IoT-Projekte umzusetzen, die sich weit außerhalb der Reichweite eines WLANs befinden oder besonders energiesparend sein sollen. Solange Sie damit im Bereich Ihres Hauses, Hofes und Grundstücks bleiben, wird die Reichweite kein großes Thema sein – ist das Gateway im unisolierten Dachboden oder auf dem Dach platziert, genügt die Abdeckung meist völlig. Doch was, wenn Projekte auf riesigen Flächen funktionieren müssen, etwa in einer ganzen Stadt?

Natürlich können Sie mit Software eine Modellrechnung der Abdeckung erstellen oder das von einem professionellen Anbieter erledigen lassen. Doch die Ergebnisse/Berechnungen erreichen kaum die Genauigkeit einer örtlichen Messung. Genau und kostengünstig messen können Sie mit dem Webdienst TTN Mapper und unseren Tracker-Bauvorschlägen: Die Webseite schließt an das kostenfreie LoRaWAN "The Things Network" (TTN) an, nimmt über eine mit wenigen Klicks aktivierbare Erweiterung Positionsdaten von LoRaWAN-Geräten mit GNSS-Empfänger (Global Navigation Satellite System) entgegen und speichert diese zusammen mit den Empfangswerten des Datenpakets in einer Datenbank.

So wächst nach und nach eine Punktwolke, die die Abdeckung leicht abrufbar auf der Webseite darstellt. Wichtig ist: Alle aufgezeichneten Daten sind auf ttnmapper.org für jedermann einsehbar – es gibt keine Möglichkeit, sie vor der Öffentlichkeit zu verbergen.

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