Internet und Funknetze für den smarten Schrebergarten

Kleingartenkolonien sind eine besondere Herausforderung für smarte Technik. Wir zeigen, wie Sie Internet und WLAN dorthin bringen und welche Hürden es gibt.

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(Bild: Berti Kolbow-Lehradt)

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  • Berti Kolbow-Lehradt
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Für immer mehr Menschen ist ihr Schrebergarten ein zweites Zuhause. Und damit kommt vielfach der Wunsch nach etwas mehr Komfort auf, den man schon aus dem Smart Home kennt. Genau wie auf dem Balkon oder dem eigenen Grundstück, lassen sich auch in der gepachteten Parzelle des Kleingartenvereins Szenarien für den Smart Garden planen, etwa smartes Licht, intelligente Bewässerung oder automatisches Mähen.

Doch jede Umsetzung ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn eine Voraussetzung fehlt: ein Funknetz für Steuerung und Datenaustausch, idealerweise mit Internetverbindung. Das ist schon einmal ein Projekt für sich, und zwar mit nicht zu unterschätzendem Aufwand. Denn während Sie im Eigenheim-Garten nur die WLAN-Reichweite des vorhandenen Internetanschlusses verlängern müssen, fehlt im Schrebergarten die Basis. Schließlich ist zwar Strom selbst dort in der Regel vorhanden, doch vom nächsten stationären WLAN-Zugang sind Kleingartenfans meist weit entfernt. Im Artikel gehen wir davon aus, dass die Parzelle über einen permanent nutzbaren Stromanschluss in und außerhalb der Gartenlaube verfügt.

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Weil das so ein neuralgischer Punkt ist, konzentrieren wir uns in diesem Text darauf. Sie erfahren, welche WLAN-Hardware für den Einsatz in der Gartenlaube und unter freiem Himmel infrage kommt – und wie Sie diese sinnvoll mit Tarifen für mobiles Internet kombinieren, ohne Ihr Mobilfunkbudget zu strapazieren. Außerdem erklären wir, worauf Sie achten sollten, wenn Sie mehr als ein Exemplar einer Steuerzentrale einsetzen und Smart-Garden-Zubehör nicht über WLAN, sondern über andere Funkstandards Sensor- und Schaltsignale austauscht.

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