Intro, Outro und Hintergrundmusik für Podcasts und Videos selbst produzieren

Melodien für Multimedia-Produktionen erstellt man mit dem Music Maker nach dem Baukastenprinzip und ohne musikalische Vorerfahrung. Wie zeigen wie das geht.

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(Bild: PrinceOfLove / Shutterstock.com)

Von
  • Martin Reche
Inhaltsverzeichnis

Das frisch gedrehte YouTube-Video ist so gut wie fertig geschnitten und der selbstproduzierte Podcast strotzt vor Informationen und lebendiger Interaktion. Was jetzt noch fehlt, sind Klang- und Musik-Elemente, deren Wirkung man nicht unterschätzen sollte: Ein richtig gut gemachtes Intro bietet hohen Wiedererkennungswert, atmosphärische Hintergrundmusik ("Musikbett") verleiht entsprechenden Szenen im Video mehr Dramatik und akustische Trenner helfen Hörern bei der Orientierung in Podcasts mit mehreren Themen.

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Für all diese Aufgaben gibt es kostenlose Sounds im Netz, unter anderem bei freesound.org, freemusicarchive.org, hoerspielbox.de und in der Audio-Mediathek von YouTube Studio. Klingt super, hat aber diverse Nachteile: So kann es etwa passieren, dass die gleiche Musik oder die gleichen Sounds auch von anderen Nutzern verwendet werden. Für akustische Alleinstellungsmerkmale taugen die Angebote also nicht unbedingt. Außerdem gilt es, sich durch dutzende Stücke und Clips durchzuhören, bis man möglichst gut passende gefunden hat. Die Alternative: Selbst machen. Das gelingt deutlich einfacher und schneller als man vermuten mag und setzt in unserem Fall weder musikalische Vorkenntnisse noch Instrumental-Fähigkeiten voraus – einen halbwegs guten Kopfhörer und die passende Software hingegen schon.

Das Netz bietet jede Menge kostenfreier Sounds – wie hier die Audio-Mediathek von YouTube Studio. Aber nur selbst produzierte Musik garantiert, dass es nicht zu Wiederholungen in Beiträgen anderer Medienschaffenden kommt.

(Bild: Screenshot / Martin Reche)

Ein Programm, das sich vor allem für Einsteiger anbietet, ist der Magix Music Maker. Er bringt bereits in der kostenlosen Version dutzende Audioclips mit, die sich ähnlich dem Klemmbaustein-Prinzip in einem Editor stapeln und mit Effekten optimieren lassen. Wie das am besten funktioniert, zeigt der Artikel anhand von mehreren Praxisbeispielen, in denen unter anderem ein Musikbett und ein Intro entstehen. Mit dem gewonnenen Wissen könnten Sie anschließend selbst loslegen und sich auch komplexeren Aufgaben widmen, etwa dem Arrangement eines kleinen Musikstücks.

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