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KeePass-2-Datenbanken unter Windows mit NFC entsperren

Datenbanken des Passwortmanagers KeePass 2 entsperrt man entweder per Passwort oder NFC. Für letzteres reicht etwas Zusatzsoftware, ein Reader und ein NFC-Chip.

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Datenbanken des Passwortmanagers KeePass unter Windows mit NFC entsperren

Statt sich ein langes Passwort zu merken, kann man seine KeePass-2-Datenbank auch per NFC-Chip entsperren. NFC-Chips gibt es in vielen verschiedenen Formen: als Smartcards, Aufkleber, Dongles, Ringe oder Implantate. Ein Plug-in erweitert den Passwortmanager um die Möglichkeit, NFC-Chips als Schlüssel oder zweiten Faktor zu verwenden. Hierfür wird die chipspezifische Seriennummer (UID) benutzt.

NFC ist nicht grundsätzlich sicherer als andere Verfahren, sondern eine Alternative mit spezifischen Vor- und Nachteilen: Den Datenbankschlüssel auf einer NFC-Karte hat man entweder dabei – oder lässt ihn daheim, wenn man ihn nicht braucht. Letzteres geht beim Sonderfall Chip-Implantat nicht, dafür kann man diesen Schlüssel nicht verlieren oder vergessen. Wenn der Chip als Zugangsschlüssel dient, muss man sich das Masterpasswort nicht mehr zwingend merken, kann NFC aber zusätzlich zum Passwort nutzen, um den Schutz vor unbefugtem Zugriff zu erhöhen.

Auf NFC-Chips – die eigentlichen Schlüssel – muss man genauso aufpassen wie auf jeden klassischen Schlüssel. Man kann sie verlieren, sie können geklaut oder von potenziellen Datendieben ausgelesen oder sogar kopiert werden. Das Ausleserisiko kann man mit sogenannten Sicherheitskarten etwas verringern: man steckt diese neben den sensiblen Karten ins Portemonnaie, wo sie unerwünschte Zugriffe abblocken.

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