Klangqualität in Videokonferenzen verbessern: Tricks, Headsets, Mikros

Hallo, kann mich jemand hören? ­Tonprobleme gehören bei Video­konferenzen zur Tagesordnung. Mit ein paar Tricks umgehen Sie die häufigsten Probleme.

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Von
  • Hartmut Gieselmann
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Videokonferenzprogramme bereiten Sprachsignale unterschiedlich gut auf. Dazu prüfen sie die Verbindung vom Server zu den jeweiligen Clients (PCs, Smartphones) und passen den Codec sowie die Bitrate automatisch an.

Um Bandbreite bei der Übertragung zu sparen, schneiden viele Programme die oberen Frequenzen ab. Sehr rigoros geht Microsoft in Skype und Teams vor, die lediglich Frequenzen bis 7 kHz übertragen. Deshalb klingen Stimmen etwas dumpf. Beide Programme gleichen jedoch Lautstärkeschwankungen wesentlich besser aus als die Konkurrenz. Dadurch sind selbst Sprecher gut zu verstehen, die kein Headset benutzen und etwas weiter weg vom Raummikrofon ihres Rechners sitzen.

Bei zu großer Entfernung verschlechtern der Raumhall und Störgeräusche die Verständlichkeit. Cisco Webex und Goto Meeting setzen hier auf eine aggressive Rauschunterdrückung, die Stimmen unnatürlich verfremdet. In BigBlueButton schneidet zuweilen ein grob agierendes Rausch-Gate Wortanfänge und -enden ab. Recht ausgewogen und natürlich klingen Sprecher hingegen über Google Meet, Nextcloud, Stackfield und Zoom. Im Mittelfeld liegt die Open-Source-Software Jitsi, bei der aufgrund von Übertragungsstörungen im Test Tonartefakte auftraten.

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