Klarheit, Stille, Melancholie: Die Stimmungen des Winters fotografieren

Minimalistisch: Im Winter gelingen Fotografen besonders stimmungsvolle Bilder. Mit unseren Tipps heben Sie selbst bei Matschwetter einen spannenden Motivschatz.

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Schnee und Raureif, dazu etwas Nebel und eine durchbrechende Sonne – das sind die Zutaten, die Landschaftsfotograf Andreas Bobanac in seine Bilder mischt. Die tief verschneite Natur fordert Fotografen durch feine Helligkeitsabstufungen und harte Kontraste besonders heraus. Doch Bobanac kennt viele hilfreiche Tipps, wie Sie die zauberhaften Stimmungen gekonnt festhalten und was Sie tun können, wenn der Winter nur matschig trübes Wetter bietet.

Ich mag die Ausstrahlung von Wintermotiven, bei denen die Zeit still zu stehen scheint. In solch einer Winterlandschaft wirken helle und dunkle Farbtöne auf ganz besondere Art puristisch und minimalistisch. Der Winter erzeugt neben Schnee, Eis und Frost oft neblige und graue Stimmungen. Sie betonen die feinen Kontraste der Landschaften.

Meine Heimat ist der Schwäbisch-Fränkische Wald. Leider ist der Trend zu milden, teils schneelosen Wintern auch hier nicht aufzuhalten. So wird es zunehmend schwieriger, anhaltend tiefverschneite Landschaften zu finden. Zudem sind die Zeitfenster solcher Schneemotive kürzer geworden und es ist meist nur an wenigen Tagen im Jahr möglich, derartige Aufnahmen zu fotografieren. Die Motivsuche beginnt für mich oft schon im Herbst oder ich nutze Ideen aus den Vorjahren. Wenn die Zeit des ersten, unberührten Schnees kommt, ziehe ich sofort los, damit ich ihn nicht verpasse.

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