Kommandozeile am Mac: Shell-Skripte selbst programmieren

Mac-Usern stehen mit Automator und AppleScript zwar mächtige Automatisierungstechniken zur Verfügung. Einmal erlernt, kommt man per Shell oft flotter zum Ziel.

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(Bild: unsplash.com, The Average Tech Guy; Montage: mac & i)

Von
  • Tobias Engler
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Die Kommandozeile auf dem Mac muss man nicht interaktiv bedienen. Es ist auch möglich, sogenannte Shell-Skripte zu verwenden. Die lohnen sich immer dann, wenn Sie Aufgaben im Terminal häufiger durchführen wollen, die erforderlichen Befehlsabfolgen komplexer sind oder um lange und schwer zu merkende Shell-Kommandos nicht immer wieder neu eingeben zu müssen. Das können zum Beispiel Suchfunktionen auf Logdateien sein oder automatisierte Modifikationen am Dateisystem, etwa um Fotos nach bestimmten Kriterien in Ordner einzusortieren.

Ein großer Vorteil der Shell ist außerdem, dass sie sich einfach um weitere Kommandozeilen-Tools ergänzen lässt, sogar automatisiert via Homebrew. So kommen Sie oft noch schneller zum Ziel als mit Bordmitteln. Ferner lassen sich Shell-Skripte innerhalb von AppleScript-Programmen (über das Kommando "do shell script") und Automator-Workflows nutzen, etwa um deren Unzulänglichkeiten zu umschiffen. In Automator-Abläufen integrierte Shell-Skripte helfen beispielsweise aus, wenn man komplexere Schleifen oder Wenn-Dann-Abfragen benötigt, die Apples Tool bislang nicht kennt.

Die meisten Tipps und Grundlagen aus Teil 1, etwa das Bauen von Pipelines, können Sie auch in Shell-Skripten verwenden. Diese sind letztlich nur Text-Dateien, die Shell-Befehle aneinander reihen. Zum „Programmieren“ können Sie daher auch normale Texteditoren wie TextEdit, BBEdit, CotEditor, Xcode sowie nano und vi auf der Kommandozeile verwenden.

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