Kostenexplosion: Was tun gegen stetig steigende Preise für Strom, Gas & Sprit?

Seit geraumer Zeit klettern die Preise für Strom und Gas. Als Verbraucher haben Sie aber durchaus Möglichkeiten, den ständig steigenden Kosten auszuweichen.

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(Bild: Andreas Martini)

Von
  • Georg Schnurer

Erst teilt der Gasversorger mit, dass er gern gut 30 Prozent mehr für das gelieferte Erdgas hätte, dann verlangt der Stromlieferant 10 Prozent mehr. Neben der CO2-Bepreisung seien auch die gestiegenen Kosten am Energiemarkt schuld an den höheren Preisen.

Wenn Gas und Strom teurer werden, ist das eine gute Gelegenheit, nach Energiefressern zu suchen. Egal wie groß der Haushalt, Energiesparpotenzial ist immer da. Jede eingesparte Kilowattstunde schont nicht nur den Geldbeutel, sondern verringert auch den eigenen CO2-Fußabdruck.

Schwerpunkt: Energiekosten sparen

Doch wo fängt man an? Gute Tipps liefert unser Artikel mit Energiespartipps im digitalen Umfeld. Er hilft, Stromschlucker zu entlarven, und zeigt, wo sich durch bessere Konfiguration oder gezielten Neukauf Kosten sparen lassen. Daneben räumt er mit so manchem Energiesparmythos auf.

Außerdem haben wir uns gefragt, ob ein smarter Stromzähler beim bewussteren Umgang mit Energie hilft und was diese neuen mitteilsamen Kästchen sonst noch alles drauf haben.

Wer in seinem Zuhause an den Heizkörpern sogenannte Heizkostenverteiler vorfindet, sollte einen Blick auf unsere Anleitung werfen, die beschreibt, wie man diese per Funk ausliest.

Preiserhöhungen sind auch eine gute Gelegenheit, sich mal nach günstigeren Lieferanten umzusehen. Wir haben zusammengefasst, was es bei der Nutzung von Preisvergleichs- und Wechselportalen zu beachten gilt. Die für den Wechsel des Stromlieferanten beschriebenen Stolpersteine gelten analog auch für vergleichbare Portale für Gasversorger.

Einen vermeintlichen Energiesparer, die sogenannte "Voltbox", haben wir uns für Sie näher angesehen. Das kleine Kästchen soll "bis zu 90 Prozent" der Stromrechnung sparen. So ein Wunderding für 59 Euro kann doch eigentlich nur nutzloser Nepp sein, oder?

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Strom und Heizenergie so sparsam wie möglich nutzen, den Versorger wechseln, das sind die Stellschrauben, an denen eigentlich jeder drehen kann. Schwieriger wird es bei den übrigen Energiekosten, denn auch Benzin und Diesel werden stetig teurer. Nicht alle, die täglich zur Arbeit pendeln, können aufs Fahrrad umsteigen. Ob der öffentliche Personennahverkehr eine sinnvolle und kostengünstige Alternative zum eigenen Fahrzeug ist, hängt vor allem vom Arbeits- und Wohnort ab. Mitunter sind Fahrgemeinschaft die einzige Sparmöglichkeit. Oder Sie vereinbaren Homeoffice: Jeder feste Heimarbeitstag pro Woche spart Pendelkosten.

(Bild: BDEW)

Der Wechsel vom Verbrenner zum E-Auto will ebenfalls gut durchdacht sein. Zum einen ist so ein E-Mobil trotz Förderung immer noch ein teurer Spaß. Zum anderen müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Ideal wäre ein Ladepunkt vorm eigenen Haus, der über die auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage gespeist wird. Dieser Luxus bleibt zumeist den besser betuchten Eigenheimbesitzern vorbehalten. Eine Solaranlage mit ausreichend dimensioniertem Speicherakku ist schließlich eine große Investition, auch wenn sie aktuell mit günstigen KfW-Krediten gefördert wird.

c’t Ausgabe 25/2021

In c’t 25/2021 sagen wir den steigenden Energiepreisen den Kampf an. Wer Stromfresser identifiziert, das eigene Verhalten anpasst und den heimischen Stromtarif optimiert, kann ordentlich sparen. Wir räumen mit Energiesparmythen auf und enttarnen ein Stromspar-Placebo. Außerdem haben wir 55-Zoll-TVs der Mittelklasse nebst passender Videostreaming-Dienste getestet. Ausgabe 25/2021 finden Sie ab dem 19. November im Heise-Shop und am gut sortierten Zeitschriftenkiosk.

(gs)