Kryptomining mit Chia in der Praxis: Sauber Geldverdienen oder Festplattentod?

Chia will nachhaltiger sein als andere Kryptowährungen und frisst statt Rechenleistung Speicherplatz. Wie man Chia errechnet und für wen es sich lohnt.

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(Bild: Andrii Zastrozhnov / Shutterstock.com)

Von
  • Alexander Spier
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Chia soll schaffen, woran populäre Kryptowährungen wie Ethereum und Bitcoin bisher scheitern: Das Generieren neuer Einheiten ohne exorbitanten Energieverbrauch bei einer ebenso sicheren Blockchain. Dieses Nachhaltigkeitsversprechen und die ungewöhnliche Fokussierung auf Speicherplatz als Grundlage haben Chia im Zuge des allgemeinen Krypto-Hypes viel Aufmerksamkeit eingebracht. Die Möglichkeit damit potenziell Geld zu verdienen, tut der Popularität natürlich keinen Abbruch.

Zudem lockt der Schwenk auf die besser verfügbaren und meist bereits Zuhause reichlich vorhandenen Speichermedien Privatnutzer an, die bisher von hohen Grafikkartenpreisen oder der Energieverschwendung eher abgeschreckt wurden. Die Einstiegshürde, um überhaupt mitzumachen und dabei Geld zu verdienen, erscheint auf den ersten Blick jedenfalls recht gering.

Kryptomining und NFTs

Was sich in der Theorie nach einem idealen Konzept anhört, um nebenbei und mit gutem Gewissen etwas Geld mit dem PC zu verdienen, ist in der Realität dann allerdings komplexer. Wir zeigen, was hinter dem Hype steckt, wie man Chia "farmt" und ob sich der Aufwand für Sie finanziell lohnen kann.

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