Kubeapps im Test: App-Management für Kubernetes

Das frei verfügbare Kubeapps macht das Deployment von Applikationen in einem Kubernetes-Cluster fast so einfach wie die Installation aus einem App-Store.

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Von
  • Jürgen Schuck
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Kubernetes

Die Open-Source-Software Kubeapps wird von VMware angeboten und gehört zu dessen Kubernetes-Portfolio Tanzu. Ursprünglich von Bitnami entwickelt, ist es eine Webapplikation für Kubernetes-Cluster. VMware empfiehlt Azure Kubernetes Service (AKS), Google Kubernetes Engine (GKE), kind, minikube und Docker Desktop, auf denen es Kubeapps getestet hat. Docker Desktop, kind und minikube eignen sich zum Ausprobieren ohne Cloud-Gebühren, so etwa das lokal installierbare minikube (ein leichtgewichtiger Cluster mit nur einem Node in einer VM), das es für Linux, macOS und Windows gibt. Falls unter Windows eine lokale Firewall aktiv ist, die sich nicht abschalten lässt, ist es ratsam, den VirtualBox-Virtualisierungstreiber zu verwenden, da es mit Hyper-V zu Fehlern kommt.

Jürgen Schuck

Jürgen Schuck ist Mitarbeiter der Materna Information & Communications SE und als Projektleiter im Bereich Cloud Technology Consulting tätig.

Zusätzlich zum laufenden Cluster benötigt Kubeapps den Kubernetes-Paketmanager Helm und das Command Line Interface kubectl. Die Installation ist in drei Schritten erledigt: Zunächst deklariert man das Repository mit dem Bitnami Application Catalog, in dem auch das Helm Chart für Kubeapps liegt. Dann definiert man den Namespace im Cluster für die Installation und führt das Helm Chart aus. Die Kommandos dazu lassen sich aus dem Kubeapps-Readme von GitHub kopieren.

Bei einer Testinstallation wird ein Kubernetes-Servicekonto in den meisten Fällen zur Authentifizierung ausreichen. Die Kommandos zum Erzeugen des Kontos und eines für die Authentifizierung erforderlichen API-Tokens stehen ebenfalls im Readme. Nach dem Start verlangt Kubeapps das Token bei der Anmeldung im Browser und startet das Dashboard.