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Kubernetes lernen mit dem Raspberry Pi

Mit Kubernetes verwaltet man große Container-Umgebungen. Wie das funktioniert, können Sie mit unserem Beispiel-Setup aus Raspis nachvollziehen.

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Docker hat die Technik der Linux-Container handlich und damit populär gemacht und ist die erste Wahl für kleine und mittelgroße Umgebungen. Wird die Infrastruktur irgendwann größer, steigen viele auf Docker Swarm um und betreiben mehrere Docker-Hosts im Verbund.

Bei wirklich großen Umgebungen – etwa einer Webseite, die weltweit erreichbar sein soll, hohe Lastspitzen abfangen muss und auf vielen Servern in mehreren Clouds und auch im eigenen Rechenzentrum zugleich laufen soll, braucht es einen ausgewachsenen Container-Orchestrator wie Kubernetes. Die Software ist schnell zum Industriestandard für die Container-Verwaltung geworden und die Nachfrage nach Kubernetes-Experten in Unternehmen ist groß. Wer aus Neugier oder beruflichem Interesse den Schritt von Docker zu Kubernetes gehen will, steht vor der Herausforderung, nicht nur neue Begriffe lernen zu müssen, sondern nebenbei eine realistische Testumgebung, am besten aus mehreren Maschinen, betreiben zu müssen – oder Geld bei Cloud-Anbietern auszugeben. Mit ein paar Raspis kann man ein ausfallsicheres Kubernetes-Cluster zum Ausprobieren schnell selbst einrichten und in Kubernetes einsteigen.

Kubernetes ist Open-Source-Software, die 2015 von Google an die Cloud Native Computing Foundation übergeben wurde. Das Projekt entstand aus den Erfahrungen, die Googles Entwickler mit ihrem eigenen Container-Orchestrator Borg gemacht haben. Borg ist noch heute als Grundlage für praktisch alle von Google betriebenen Dienste im Einsatz. Der etwas sperrige Name Kubernetes kommt aus dem Griechischen und bedeutet Steuermann – um Platz zu sparen, wird er gern abgekürzt zu K8S (ein K, acht Zeichen und ein S). Kubernetes gehört mit mehr als 81000 Commits von 2200 Entwicklern und zu den größten Open-Source-Projekten.

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