Landschaftsfotografie: Viewfindr-App verknüpft Wetterdaten und Fotospots

Landschaftsfotografen jagen die perfekte Lichtstimmung. Abhängig sind sie dabei vom Wetter. Die Viewfindr-App erleichtert die Vorhersage. Ein Erfahrungsbericht.

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  • Florian Horz
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Die Planung von Landschaftsaufnahmen setzt eine Menge Arbeit voraus. Zuerst sucht man auf Webseiten wie Google Maps einen geeigneten Fotospot und recherchiert, wie dieser erreichbar ist. Danach ist der Sonnenstand vor Ort an der Reihe – zum Beispiel mit der App PhotoPills – gefolgt von der Wettervorhersage und Satellitenbilder etwa auf kachelmannwetter.com. Ein langwieriger Prozess, der Wissen über Wetterphänomene und deren Entstehung voraussetzt.

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An diesem Punkt setzt die Viewfindr-App (Android und iOS) an, die Natur- und Landschaftsfotografen entlasten will. Dafür bündelt sie Wetterinformationen mit Location-Tipps aus der Community der App. Jeder Nutzer kann eigene Fotospots (in der App "Views" genannt) anlegen, dazu gehören auch Angaben zu Parkmöglichkeit, Weglänge und Blickrichtung. Zu den Views dürfen andere Fotografen eigene Bilder hochladen, Spots und Bilder kommentieren und eine Sternebewertung abgeben.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Landschafts- und Wetterfotograf Bastian Werner – der auch schon zahlreichen Beiträgen in der c’t Fotografie veröffentlicht hat – in Zusammenarbeit mit Entwickler Stefan Engel und dem Meteorologen Jürgen Lang.