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LibreOffice-Makros mit Python programmieren und einbinden

Programmierung

(Bild: Rawpixel.com / Shutterstock.com)

Makros erleichtern und beschleunigen die Arbeit an Texten und Tabellen. Wir zeigen, wie Sie Makros mit Python programmieren und diese in LibreOffice einbinden.

Wiederkehrende Aufgaben lassen sich in Text- und Tabellenanwendungen an Makros auslagern, die diese Arbeit auf einen Mausklick hin ausführen. Viele Programme bringen solche kleinen Helferlein bereits mit, man kann sie aber auch selbst erstellen. In LibreOffice lassen sich, wie in anderen Office-Anwendungen auch, Makros entweder mit dem Makrorecorder aufzeichnen oder gleich in einem Basic-Dialekt schreiben. Viele Programmierer sind mit Basic und ihren Dialekten jedoch nicht unbedingt vertraut. Außerdem können sie mit der Programmiersprache ihre bevorzugte Entwicklungsumgebung (IDE) häufig nicht benutzen. Dazu kommt, dass die verwendeten Basic-Dialekte nicht so modern wie andere Sprachen sind.

Wer sich nicht in Basic einfuchsen will, kann in LibreOffice, aber auch in OpenOffice, dank der Universal Network Objects (UNO) Makros auch in anderen Programmiersprachen schreiben, zum Beispiel in Python. Die Programmiersprache bringt viele zusätzliche Bibliotheken mit, etwa Numpy für umfangreiche Berechnungen, die sich hervorragend für Tabellenkalkulationen in Calc eignen.

Dieser Artikel zeigt die Grundlagen von Makros und deren Entwicklung mit Python für LibreOffice (Download) [1] [1]. Von einem einfachen "Hallo Welt"-Makro ausgehend zeigen wir, wie Sie komplexere Makros mit Eingabefeldern in Writer entwickeln und Tabellen in Calc mit tagesaktuellen Daten aus dem Internet füttern. Unsere Projekte setzen erweiterte Grundkenntnisse von Python und der LibreOffice-Anwendungssuite voraus. Die Code-Erläuterungen finden Sie als Kommentare direkt in den Listings.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-4787467

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[1] https://www.heise.de/download/product/libreoffice-76509